Private Label · Schweiz
Private-Label-Bekleidungsherstellung für Schweizer Marken
Fenalt koordiniert je nach bestätigtem Projektumfang technische Prüfung, Materialanfragen, Musterentwicklung, Produktionsbegleitung, vereinbarte Qualitätskontrollen und Exportvorbereitung mit Produktionspartnern. Partner, Produktionsland, Material, Preis und Leistungsumfang werden je Auftrag bestätigt.
Fenalt beansprucht weder eigene Fertigungsstätten noch Schweizer Produktion. Machbarkeit hängt von Produkt, Spezifikation, Verfahren und verfügbarer Partnerkapazität ab.
Produktbrief einreichenProduktbrief und Mengenplanung
Beschreiben Sie Bekleidungsart, Schnitt, Konstruktion, Grössenlauf, Masse, bekannte Faserzusammensetzung, Stoffgewicht, Farbe, Zutaten, Druck oder Stickerei, Etiketten, Verpackung und Menge je Modell und Farbe. Ergänzen Sie Zeichnungen, Fotos oder Referenzmuster, Markt, Lieferort und Verkaufszeitraum; offene Punkte klar markieren.
Fenalts Standard-Mindestmenge beträgt 50 Stück je Modell. Das ist ein Planungswert und keine Zusage für jedes Material, jede Farbe oder jedes Zubehör. Lieferanten- und Färberei-Mindestmengen hängen von Spezifikation und Verfahren ab. DTC- und Streetwear-Marken sollten Grössenläufe, Jerseygewicht, Waschtests, Druck- und Stickpositionen sowie mögliche Nachbestellungen beschreiben. Einzelhandel, Gastronomie und Firmenkunden können Menge, Einsatz, Prüfmerkmale, Verpackung und Unterlagen festhalten.
Produktgruppen und technische Angaben
Mögliche Produktbeschreibungen umfassen Jersey, Sweatshirts und Loungewear, Hemden und Webwaren, Hosen, Outerwear, technische Bekleidung, Denim und robuste Unterteile. Beispiele sind keine Kapazitätszusage; entscheidend sind Spezifikation, Material, Verfahren, Ausrüstung und bestätigte Partner.
| Gruppe | Zu beschreibende Punkte |
|---|---|
| Jersey und Loungewear | French Terry oder andere Konstruktion, Garn, Gewicht, Färbung, Einlaufverhalten, Rippen, Druck, Stickerei und Formstabilität. |
| Hemden und Webwaren | Popeline, Oxford, Twill oder Leinenmischung; Masse, Stichdichte, Einlagen, Nähte, Taschen und Knöpfe. |
| Hosen und Chinos | Twill, Ripstop oder Stretch; Bund, Taschen, Zipper, Verstärkungen und Belastungspunkte. |
| Outerwear und Performance | Lagen, Futter, Isolierung, wasserabweisende Ausrüstung, Membran, Nahtband und technische Nähte prüfen. |
| Denim und Workwear | Gewicht, Waschung, Farbe, Laser- oder Abriebeffekte, Verstärkungen und Riegelnähte. |
DWR, versiegelte Nähte, Membranen, technische Zipper, spezielle Waschungen und zertifizierte Materialien müssen projektbezogen geprüft werden; diese Seite bestätigt weder Verfügbarkeit noch Leistung.
Ablauf vom Briefing bis zur Exportübergabe
1. Produkt, Menge, Unterlagen und offene Entscheidungen erfassen.
2. Masse, Grössenregeln, Nähte, Stichdichte, Zutaten und Anfragen klären.
3. Planungswert 10–15 Tage Musterproduktion plus separat 3–5 Tage Versand. Keine garantierte Ankunftsfrist in der Schweiz; Passform, Masse, Farbe und Details prüfen.
4. Muster und zugehörige Spezifikation schriftlich bestätigen; spätere Änderungen festhalten.
5. Planungswert 15–20 Tage von der Musterfreigabe bis zur Exportabfertigung. Internationaler Transport, Einfuhrabfertigung und Zustellung sind nicht enthalten.
6. Exportdokumente, Übergabepunkt, Importeur, Zollvertretung, Incoterm und Kostenverantwortung klären.
AQL 2,5 nach ANSI/ASQ Z1.4 General II gilt nur, wenn es im schriftlichen Qualitätsplan steht. Dieses Stichproben- und Annahmeverfahren bedeutet keine Prüfung jedes Stücks und garantiert keine fehlerfreie Lieferung. Der Plan sollte Stichprobenumfang, Fehlerklassen, Zeitpunkt, Masse und Erscheinungsbild festlegen.
Schweizer Kennzeichnung projektbezogen prüfen
Kennzeichnungspflichten sind für Produkt, Verkaufskanal und Käuferrolle mit einer qualifizierten Schweizer Fachperson zu prüfen. Diese Seite legt keine vollständige Schweizer Etikettenpflicht fest und setzt EU-Regeln nicht automatisch mit Schweizer Recht gleich. Klären Sie vor dem Druck Faserangaben, Sprachen, Pflege- und Herkunftsinformationen. Mehrsprachige Kennzeichnung kann bei mehreren Sprachregionen erwogen werden; Notwendigkeit und Inhalt sind zu prüfen.
Stimmen Sie Faserzusammensetzung, Lieferantenunterlagen, Etikett und Produktbeschreibung ab. Händleranforderungen sind von gesetzlichen Pflichten zu trennen. Umwelt-, Leistungs- und Zertifizierungsaussagen benötigen aktuelle Belege. Eine Etikettenvorlage allein ist keine Freigabe.
Tares, Einfuhr und Transport
Die Schweiz verwendet einen eigenen Zolltarif. Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) stellt die Abfrage im Gebrauchstarif Tares bereit. Für eine konkrete Abfrage sind Datum, Ursprung, Bestimmungsland, Verkehrsrichtung und eine achtstellige Tarifnummer erforderlich. Ergebnisse können Ansätze, weitere Abgaben oder Steuern, Beschränkungen und Bewilligungshinweise anzeigen. Tares bildet nicht sämtliche Zollformalitäten und Dokumente ab; Einfuhranmeldung und Nachweise sind zusätzlich mit Importeur oder Zollvertretung zu klären. EU-TARIC ersetzt die Schweizer Abfrage nicht. Diese Seite berechnet weder Tarifnummer noch Zollbetrag, Einfuhrsteuer oder Gesamtkosten. Nutzen Sie die offizielle BAZG-Anwendung Tares.
Eine präzise Warenbeschreibung, Konstruktion, Zusammensetzung und belegte Herkunft helfen bei der Abfrage. Der Ursprung ergibt sich nicht allein aus Markensitz, Rechnung oder Versandweg. Fenalts Versandreferenzen sind qualifizierter Kurier-DAP für kleine Kuriersendungen und FOB Chattogram für Bulk-Seefracht. DAP schliesst Einfuhrabgaben nicht automatisch ein. Route, Laufzeit, Zollbehandlung und Gesamtbetrag werden nicht zugesagt.
Vor der Bestellung klären
- Spezifikation, Musterfreigabe, Menge je Modell und schriftlichen Prüfplan.
- Etikettenprüfung, Tarifklassifizierung, Ursprung und erforderliche Nachweise.
- Importeur, Zollvertretung, Lieferort, vereinbarten Incoterm und Kostenverantwortung.
Für die erste Projektprüfung helfen aktuelle Tech Pack oder Produktbrief, Referenzen, Mengen, Materialwünsche, Tests und offene Entscheidungen.
Projektbrief einreichen